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Weiterbildungs-Dienstleistungen auswählen Offene Seminare Interne Seminare Kooperation mit Weiterbildungseinrichtungen Wer bietet Weiterbildungsdienstleistungen an? Qualitätsorientierte Auswahl von Weiterbildungsleistungen Gütesiegel und Gütegemeinschaften Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000 ff. in der WeiterbildungQualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000 ff. in der WeiterbildungIn den letzten Jahren hat die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen nach DIN EN ISO 9000 ff. auch bei Weiterbildungseinrichtungen eine große Resonanz gefunden. Die ersten Institute, die über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verfügten, waren solche, die als Abteilung eines größeren Unternehmens "mit-zertifiziert" wurden. Beispiele hierfür sind die Schulungsinstitutionen von Computerherstellern. Um ein Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 ff. zu erhalten, müssen sich die Institute einer Überprüfung durch eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft unterziehen. Grundlage dieses Zertifizierungsaudits ist das Qualitätsmanagementhandbuch der Einrichtung. In seinem Qualitätsmanagementhandbuch beschreibt das Institut, welche Ziele es für die Qualität seiner Angebote verfolgt. Gleichzeitig wird ein System von Regeln und Abläufen dokumentiert, das sicherstellt, daß diese Qualitätsziele systematisch und sicher erreicht werden. Dieses System bezeichnet man als Qualitätsmanagementsystem. Die Zertifizierung nach der Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff. ist ein Nachweis darüber, daß die Dokumentation dieses Qualitätsmanagementsystems den Anforderungen der Norm DIN EN ISO 9001 (Nachweisnorm) erfüllt. Im Audit muß das Unternehmen zusätzlich nachweisen, daß die Anweisungen und Regeln des Qualitätsmanagementsystem auch real im Unternehmen angewandt werden. Das Zertifikat ist somit kein Gütesiegel für die Qualität der Weiterbildungsleistung, sondern eher ein Nachweis für die Qualität der Organisation. Trotzdem kann man einen positiven Einfluß auf die Qualität der Produkte erkennen: Die Einrichtung hat die Qualität ihrer Angebote in den Mittelpunkt ihrer organisatorischen Anstrengungen gestellt. Die Qualität der Dienstleistung wird systematisch überprüft und verbessert. Mit dieser Zielsetzung lassen sich "Ausrutscher" vermeiden, so daß man als Kunde davon ausgehen kann, daß das versprochene Qualitätsniveau der Weiterbildungseinrichtung auch eingehalten wird. Durch die Zertifizierung macht die Einrichtung deutlich, daß bei ihr die Bedürfnisse und die Qualitätsansprüche der Kunden im Mittelpunkt stehen und daß sie systematisch daran arbeitet, diese Anforderungen zu erfüllen. In ihrer "Qualitätspolitik", die in einem zertifizierten Qualitätsmanagementhandbuch enthalten sein muß, sind die obersten Richtlinien der Weiterbildungseinrichtung dokumentiert, die die Qualität der angebotenen Dienstleistung betreffen. Die Qualitätspolitik wird von den Einrichtungen meist auch zur Öffentlichkeitsarbeit und Werbung verwendet, sie wird üblicherweise auch an Kunden abgegeben.. Diese Qualitätspolitik ist eine "Selbstaussage": Welche Ansprüche stellt eine Einrichtung an sich selbst? Wie sieht sie Ihre Beziehung zum Kunden? Steht die Unternehmensleitung hinter den Zielen, die Qualität der Weiterbildung in den Mittelpunkt der Unternehmenspolitik zu stellen? Eine offen und deutlich formulierte Qualitätspolitik, die von Kunden und Mitarbeitern verstanden wird, hat nicht nur die Zertifizierung im Blick, sondern zeugt von einer qualitätsbewußten und kundenorientierten Haltung des Unternehmens: Schließlich kann die Seriosität einer Weiterbildungseinrichtung auch an ihren Zielen und den Leitlinien ihres Handelns gemessen werden.
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