Im Rahmen der Aussprachetagung des Bundesverbands betriebliche Weiterbildung – Wuppertaler Kreis e.V. konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hochkarätige Speaker:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis am Puls der Zeit erleben und aus erster Hand aktuelle Informationen zu wichtigen politischen Vorhaben in Berlin erhalten.
Im Fokus standen dabei die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven in der Weiterbildungspolitik, die von Dr. Catrin Hannken, Abteilungsleiterin für berufliche Bildung und lebensbegleitendes Lernen im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) beleuchtet wurden. Insbesondere zur Reform und Entbürokratisierung des Fernunterrichtes gab es spannende Neuigkeiten.
Natürlich durften auch die News der BBUG nicht fehlen, die Beate Ando von den Baden-Badener Unternehmer Gesprächen e.V. (BBUG) wieder vorstellte. Unter dem Motto „Gegen den Pessimismus“ werden positive Akzente gesetzt und ein optimistischer, chancenorientierter Blick auf die Gegenwart und die Zukunft geworfen.
Dr. Peter Brandt, Deutsches Insitut für Erwachsenenbildung - Leibnitz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. gab exklusive Einblicke in die TAEPS-Studie zum Weiterbildungspersonal in Deutschland. Er brachte viele interessante Insights zur Situation des pädagogischen Weiterbildungspersonals mit und warb für eine engere Kooperation und Austausch zwischen Wissenschaft und Bildungsträgerpraxis.
Frau Susanne Nasr vom Business Council for Democracy (BC4D) stellte den zur Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gehörenden BC4D vor und erläuterte, welche Rolle Demokratiebildung in Unternehmen spielt und wie der Business Council Multiplikatoren in den Betrieben aufbaut und fördert. Der Vortrag gab viele Impulse für Bildungsträger, wie das Thema in Unternehmen vorangebracht werden kann.
Wie Digitalisierung und KI den HR-Bereich beeinflußt, war Gegenstand des Vortrages von Michael Eger, Partner bei Mercer / Marsh. Er brachte eine Flut von Kennzahlen aus dem brandneuen Report, den Global Talent Trends 2026, mit und gab einen sehr guten Einblick zu den Bedarfen der Unternehmen, den Kompetenzen der Mitarbeitenden und dem Skill Gap.
Einen hervorragenden Überblick über die Neuerungen der ISO 9001 | 2026 gab abschließend Claudia Welker, Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ). Sie warb dafür die Chancen, die die Revision der ISO 9001 bietet, zu nutzen – denn nicht die externen Auditoren bestimmen Strategie und Inhalt, sondern die Unternehmen selbst. Die DIN ISO bietet diese Möglichkeit, so Claudia Welker.
Natürlich bot die Tagung auch wieder viel Raum für spannende Diskussionen in unserer wachsenden Weiterbildungs-Community.




























